PSYCHE psyche, psychein(griech.)= (Lebens)Hauch, hauchen, atmen, leben THERAPIE therapeia, therapon(gr.)= Gefährte, dienen, ANALYSE analyein= zergliedern, auflösen
PSYCHE psyche, psychein(griech.)= (Lebens)Hauch, hauchen, atmen, leben THERAPIE therapeia, therapon(gr.)= Gefährte, dienen,                                                                                   ANALYSE analyein= zergliedern, auflösen

Psychoanalyse      Psychotherapie Träume                 Symptome

 

 

Psychoanalyse

 

In einem analytischen Prozess wird die freie Erzählung  über scheinbar Alltägliches, Träume,  Symptome, Erlebnisse usw. zum Ausgangs- und Knotenpunkt für neue Bedeutungen. Wesentlich für die Haltung des Psychoanalytikers/der Psy- choanalytikerin ist eine Art des Zu-Hörens, die sich am Über- raschenden, Ungewohnten, auch Unerklärlichen orientiert. Hierdurch entstehen veränderte,  erweiterte Perspektiven, die Unbewusstes als bisher Unzugängliches mit einbeziehen.

Da diese Prozesse komplex sind, benötigen Psychoanalysen nicht nur Zeit, sondern auch ein setting, das konventionelle, alltägliche Formen des Sprechens überwindet. Zu diesem Zweck hat Sigmund Freud die Couch 'erfunden'.

 

Psychotherapie

 

Auch hier spielt die Haltung des offenen Zu-Hörens eine tra- gende Rolle. Eine deutlichere Orientierung an einzelnen Symptomen oder Beschwernissen kann im Falle des psycho- therapeutischen Vorgehens jedoch dazu führen, dass eine fokussiertere Orientierung sinnvoll erscheint. Therapien finden üblicherweise im Sitzen, einmal wöchentlich statt.

 

Da die psychoanalytische Methode auch im Falle der Psycho- therapie angewandt wird, sind die praktischen Unterschiede  zur höherfrequenten Psychoanalyse graduelle.

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© Hans Albert